Wir bilden aus!        

  

Bei Interesse senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen bitte an:  

Frau Diana Milbrath-Greim, Wiedtalstr. 47, 53547 Roßbach oder per E-Mail an info@kleintierpraxis-rossbach-wied.de  

 

Interessieren Sie sich für eine Ausbildung in unserer Praxis?    

 

Wir haben hier einige Informationen über den Berufsalltag der tiermedizinischen Fachangestellten im Allgemeinen und über die Anforderungen an Sie als Bewerber/in speziell bei uns zusammengestellt.  

 

Ausbildung zur tiermedizinischen Fachangestellten

Wenn Sie glauben, dass Sie die geeignete Kandidatin* für unser Team sind, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung (gern als Online-Bewerbung an info@kleintierpraxis-rossbach-wied.de)

 

(* Da wir ganz überwiegend mit Bewerberinnen zu tun haben, wählen wir aus Gründen der Einfachheit die weibliche Form der Berufsbezeichnung. Männliche Bewerber sind uns aber genauso willkommen und wurden von uns wir in der Vergangenheit bereits sehr erfolgreich ausgebildet.)

 

 

Wie sieht der Berufsalltag einer tiermedizinischen Fachangestellten in unserer Praxis aus?

 

Die tiermedizinische Fachangestellte bereitet die Arbeiten des Tierarztes vor, assistiert während der Durchführung tierärztlicher Maßnahmen und Eingriffe und bereitet die Arbeiten des Tierarztes nach.  Außerdem hat sie eine wichtige Funktion bei den organisatorischen Aufgaben, die in einer Tierarztpraxis anfallen.

 

Aufgabenbereich 1: Sprechstundenassistenz

 

Die Aufgaben der Sprechstundenassistenz beginnen schon  eine Weile vor der eigentlichen Sprechstunde.   

Die Behandlungsräume müssen auf die Patienten vorbereitet werden: Sind genug Spritzen und Kanülen da? Ist Verbandsmaterial vorhanden? Ist die Flasche mit dem Desinfektionsmittel aufgefüllt? Welche diagnostischen Geräte müssen dem Tierarzt für den nächsten Patienten bereitgestellt werden?

 

Während der Sprechstunde ist die tiermedizinische Fachangestellte dazu da, unsere Patienten sicher festzuhalten, so dass sie einerseits gefahrlos untersucht und behandelt werden können, und ohne dass andererseits durch das Halten zu viel Stress für die Tiere entsteht – das erfordert viel Fingerspitzengefühl und einen „guten Draht“ zu Hund, Katze, Meerschweinchen, Kaninchen…

 

Außerdem sorgt die tiermedizinische Fachangestellte für die Hygiene im Behandlungszimmer.  Alle verwendeten Geräte werden von ihr desinfiziert, ebenso der Behandlungstisch. Sollte ein Hund vor Aufregung im Behandlungszimmer Durchfall bekommen (was zwar nicht oft passiert, aber es kommt vor), dann ist es die tiermedizinische Fachangestellte, die blitzschnell wieder für Sauberkeit sorgt – und zwar freundlich und ohne die Nase zu rümpfen.

 

Außerdem ist die tiermedizinische Fachangestellte als Sprechstundenassistenz dafür zuständig, die Medikamentenbestände zu kontrollieren, Bescheinigungen wie z.B. Impfausweise zur Unterschrift für den Tierarzt vorzubereiten, und sie kümmert sich ums Labor.

 

Nach Ende der Sprechstunde ist die tiermedizinische Fachangestellte für die Reinigung und fachgerechte Desinfektion von Inventar, Geräten und Behandlungsräumen zuständig.

 

Aufgabenbereich 2: OP-Assistenz

 

Als OP-Assistenz bereitet die tiermedizinische Fachangestellte den OP nach Anweisung des Tierarztes auf die nächste Operation vor. Das umfasst die Vorbereitung des Narkosegerätes und das Bereitstellen der erforderlichen chirurgischen Instrumente.

Die tiermedizinische Fachangestellte bereitet die Patienten auf die Operation vor (Scheren, Waschen und Desinfizieren des OP-Feldes), reicht während der Operation Instrumente an, assistiert bei der Narkose und auch bei manchen Operationen.

 

Außerdem kümmert sich die OP-Assistenz unter tierärztlicher Anleitung um die operierten Patienten im Aufwachstadium nach der Operation.

 

Der Abschluss des OP-Dienstes besteht darin, die chirurgischen Instrumente und den OP zu reinigen und zu desinfizieren.

 

Aufgabenbereich 3: Anmeldung und Organisation

 

Die tiermedizinische Fachangestellte an der Anmeldung ist diejenige, die den ersten Kontakt zu den Tierbesitzern hat. Sie vergibt Termine, beantwortet Fragen am Telefon nach Rücksprache mit den Tierärzten, organisiert Hausbesuche, gibt die verordneten Medikamente an die Tierbesitzer und ist verantwortlich für die Abrechnung und für das Bestellwesen.

 

An der Anmeldung ist es besonders wichtig, auch unte rStress einen klaren Überblick zu behalten. Die tiermedizinische Fachangestellte an der Anmeldung sorgt dafür, dass der Behandlungsablauf während derSprechstunde möglichst wenig gestört wird. Gleichzeitig weiß sie aber, wann es unbedingt erforderlich ist, die Tierärzte sofort zu informieren – zum Beispiel immer dann, wenn sich ein möglicher Notfall  telefonisch angekündigt hat oder gar plötzlich vor der Tür steht.

 

Es ist der Aufgabenbereich, der die größte Berufserfahrung erfordert, weil die tiermedizinische Fachangestellte an der Anmeldung Entscheidungen ohne direkte tierärztliche Anleitung treffen muss. Das geht nur,wenn man sich mit den Praxisabläufen gut auskennt und über solides fachliches Wissen verfügt.

 

Allgemeine Aufgaben

 

Außerdem gehören folgende Tätigkeiten zum Berufsalltag einer tiermedizinischen Fachangestellten in unserer Praxis: Versorgung stationärer Intensiv-Patienten, Vorbereiten von Laboruntersuchungen, Durchführung von einfacheren Laboruntersuchungen, Inventur der Medikamente, Waschen der OP-Wäsche, Pflege medizinischer Geräte, Entwicklung von Röntgenbildern, Begleitung der Tierärzte bei Hausbesuchen, Reinigung und Desinfektion der Praxisräume und des Außenbereichs der Praxis, Assistenz bei der Geburtshilfe, Bestellungen von Medikamenten und Verbrauchsmaterial.

 

Der Beruf der tiermedizinischen Fachangestellten ist vielseitig, interessant, manchmal anstrengend und macht viel Freude. Er erfordert  große Sorgfalt auch unter Stress, Liebe zu Tieren, ein Gespür für ihre Bedürfnisse und – Sauberkeit. Wer den Umgang mit Putztuch und Wischeimer für eine Zumutung hält, sollte sich gegen eine Ausbildung zur tiermedizinischen Fachangestellten entscheiden. Denn eine wichtige Aufgabe jeder tiermedizinischen Fachangestellten ist die Prävention von Krankheiten, wenn sie mit ihren Fachkenntnissen dafür sorgt, dass die Tierarztpraxis jederzeit ein hygienisch einwandfreier Ort bleibt, an dem es keine Gefahr durch Ansteckung für unsere Patienten gibt.  

 

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